Der ökologische Landbau - natürliche Vielfalt

        


 

Feldschönheit: Blüte einer winterharten Futtererbse


 

Seit 1997 bewirtschaften wir unseren Hof nach den Richtlinien des Naturland Verbandes. 

Wir bauen Gerste, Weizen, Hafer, Tritikale, Erbsen, Ackerbohnen und Kleegras an. Dort wo Sommerungen im Frühjahr gesät werden, bedecken Zwischenfrüchte wie Senf oder Ölrettich mit Wicken im Winter den Boden. Das Wintergetreide wird als Reinkultur oder im Gemenge mit Wintererbsen angebaut. 

Das Stroh des Getreides kehrt in Form von Stallmist wieder auf die Äcker zurück und ist zusammen mit der Jauche ein wertvoller Dünger, der das Wachstum der Kulturen und die Humusbildung unserer Böden fördert. 

Ein solcher Kreislauf von Ernten und Düngen, Nehmen und Geben schließt sich, wenn Größe des Viehbestandes und Größe der vorhandenen Ackerflächen ebenfalls im Gleichgewicht sind.

Leguminosen wie die Erbse, Wicken oder Kleegras fixieren den Stickstoff aus der Luft und sind daher im ökologischen Landbau wichtige Bestandteile der Fruchtfolge. Unsere Äcker befinden sich in einem natürlichem Gleichgewicht, die abwechslungsreiche Fruchtfolge schützt vor Krankheiten und die rein mechanische Unkrautbekämpfung lässt Raum für Wildkräuter und Wildpflanzen. Viele kleine und größere Tiere finden hier Lebensraum und Nahrung. 

Die Anforderungen an die Bewirtschaftung und die Tierhaltung gehen weit über das Maß der EU-Öko-Verordnung hinaus. Wir werden regelmäßig, mindestens einmal jährlich, von einem unabhängigen Prüfinstitut auf allen Ebenen kontrolliert.

Noch darüber hinaus ermöglichen wir aus Überzeugung und Freude an der Sache nicht nur unseren Schweinen, sondern auch Wildtieren wie Turmfalken, Schleiereulen, Rebhühnern und anderen Kleintieren einen natürlichen Lebensraum und den Insekten einen reich gedeckten Tisch: Hummelflug


 

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