Herdenleben

 


Das Zusammenleben unserer Herde ist von einer stabilen Rangfolge geprägt. Die älteren Sauen sind die ranghöchsten Tiere und die jüngeren respektieren dies, stehen ihnen nicht im Wege und räumen (wenn auch manchmal unter lautem Protest) einen gerade eroberten Schlafplatz. 

Wir haben unsere Stallungen so umgebaut, dass die Abteile miteinander verbunden sind und allen Schweinen reichlich Platz zur freien Verfügung steht. 

Die Ställe werden täglich durchgemistet und anschließend mit frischem Stroh nachgestreut. Neue Strohbündel sind bei den Schweinen immer sehr willkommen, werden ins Maul genommen und zum eigenem Liegeplatz getragen.

Unsere Schweine liegen gerne dicht beieinander, haben aber auch jederzeit die Möglichkeit, alleine zu sein. 

Dieses natürliche Verhalten eines Schweinerudels bringt viel Ruhe in die Herde. Alle Schweine im Familienverbund zusammen zu lassen, so wie wir es ihnen ermöglichen, ist auch in der ökologischen Landwirtschaft sehr selten. 

Die jüngeren Tiere müssen ungestört ihr Aufzuchtfutter fressen können. Dafür gibt es für sie separate Futterplätze, deren Durchschlupf für die größeren Mastschweine zu klein ist. 

Aber auch "die Großen" werden immer satt, da sie zusätzlich zur Getreideration unbegrenzt Gras und Heu fressen können. Und dann ist es natürlich auch so, dass die viele Bewegung auch viel Appetit macht - unsere Schweine verputzen etwa doppelt so viel Futter wie das "normale" Bioschwein.     

Außerdem sehr wichtig für das Wohlbefinden der Schweine:

                               Wasser und Sand

 

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